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Where the streets have no name

Da habe ich heute kurz nach einem Besuch im Krankenhaus doch glatt Susi aufgelesen.
Susi heißt mit Nachnamen 401 und Susi war müde. So müde, dass sie gar nicht mehr fliegen wollte, als der liebe Hund sie anstupste. Da habe ich Susi kurzerhand für eigengefährdet erklärt, beim verdutzten Pfleger um einen Karton gebeten, den Pulli über Susi geworfen und sie in die Geschlossene verfrachtet.
Jaha, sowas passiert bei Eigengefährdung, ich hab das im Fernsehen gesehen! Oder so.
Da:

image

(Susi in der Geschlossenen)

Habe dann rumtelefoniert (Bei Susi zu Hause, Visitenkarte am Fuß, ging niemand dran) und einen Selbstgefährdungs-Tauben-Spezialisten gefunden. Bin also ins übernächste Dorf gefahren und, ihr werdet’s nicht glauben: Da gab es keine Straßennamen!
Die Häuser sind durchnummeriert- neues Haus, nächste Ziffer. Was ich wahnsinnig sympathisch finde, half Susi und mir jedoch nicht weiter, gibt es doch 4 mögliche Straßen und ich suchte Herrn Herrmann in der 54.

Ich habe also nachgefragt, bei einer Dame am Straßenrand.

„Entschuldigung, ich suche die Nummer 54, ob Sie mir da wohl weiterhelfen könnten?“
“ 54? Hmmm.“
„Da wohnt wohl ein Herr Herrmann, vielleicht hilft das weiter?“
„Hmmm.“
„… Tauben…?“
„Ach,  die Tauben? Die wohnen dort oben, zweite Straße rechts!“

Und so war’s. Zwischen 19 und 64 fand sich Nummer 54, Susi hat nun Futter und Wasser und wird hochgepäppelt.

Sowas tolles! Habt ihr schon mal eine Taube halten dürfen? Das fühlt sich ja sooooooo toll an!

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