Nachgedanken zum Post von gestern

Es gibt so viele Dinge zu lernen, so vieles zu verstehen. Und es läuft doch alles auf eines heraus: Sei. Du. Selbst.

Alles andere kommt – von selbst.

Wenn Du erst mal weg kommst von Deinem Anspruch, das jeder Dich bitte mögen soll, wirst Du vielleicht sehen, wie viele Dich nicht nur mögen, sondern lieben. Und dass Du all die enttäuschst, die wirklich *Dich* meinen, wenn sie mit Dir reden, wenn Du nur immer versuchst, perfekt zu sein. Jemand anders zu sein.

Man muss mutig sein, um ein „Selbst“ zu sein.
Aushalten, dass jemand Dich mal falsch versteht. Eine andere Meinung haben, auch wenn es jemanden trifft. Man muss sogar lernen, auszuhalten, die, die man am wenigsten verletzen möchte, zu verletzen, wenn es sein muss.

Sich ständig verbiegen, um Menschen zu schützen, zu schonen, zu unterstützen, verbiegt unsere Rücken. Es bereitet uns auf Dauer Schmerzen, die wir aushalten, weil wir meinen, dass es für ein „höheres“ Gut ist. Weil wir schützen wollen. Weil doch jemand bestimmtes sonst…
Und so kommen wir nie voran. Und auch die, die wir schützen kommen nicht voran. Es mag sogar Menschen geben, die ohne das, was wir tun, fallen.
Aber nur wer fällt, kann lernen, aufzustehen und wieder allein zu stehen.

Rein in die Versenkung, raus aus der Versenkung

Nun war ich doch für einige Wochen untergetaucht.

Ich war für mehrere Wochen bei seltsamen Menschen, die dafür sorgen wollten, dass ich wieder arbeiten kann.
Danach war ich einige Wochen noch allein beim seltsamen Fräulein Moorks, um mich davon zu erholen, dass seltsame Menschen mich gemeinwohltauglich machen wollten.

Nun bin ich wieder da und so langsam auch wieder bereit, meine Seltsamkeiten in die Welt hinaus zu posaunen. Oder zumindest in die kleine virtuelle hier vor meinen Händen.

Was ich gelernt habe aus dem ganzen Quatsch?
Folgt hier in den nächsten Tagen.
Schön, zurück zu sein.

Fräulein Moorks